© 2009 by Slawomir Saranok

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Slawomir Saranok, Pianist

























Ihre Eindrücke:   

Pianist als Komponist – Bereicherung für das Klavierspiel.

Viele Pianisten vergleichen den Prozess des Suchens nach einer eigenen Interpretation mit dem Prozess des komponierens. Früher waren der Komponist und der Pianist oft ein und dieselbe Person. Die Trennung dieser beiden Fachrichtungen führt heute, meiner Meinung nach zu einer gewissen Armut im Klavierspiel. Ein Musikstück kann man nur dann verstehen, wenn man den schöpferischen Prozess begreift und wenn man selbst ein Stück geschrieben hat. Deshalb ist das Spiel solcher Komponisten, wie Rachmaninov oder Skriabin immer interessant und ungewöhnlich. Die Aufnahmen sind voller unerwarteter Akzente, Wendungen und Farben. Ein Komponist liest die Noten anders, er sieht die einzelnen Elemente aus welchen das Musikstück gebaut ist. Deswegen werden wichtige harmonische Verwandlungen und rhythmische Veränderungen immer unterstrichen und der Aufmerksamkeit nicht entgehen. Zu solchen Pianisten gehören ohne Zweifel Horowitz, Neuhaus und aus der jüngeren Generationen Pletnev.

Verschiedene Pianisten und Standpunkte beim Musiklesen.

Die Fähigkeit Musik richtig zu deuten ist eines der wichtigsten Elemente während des Prozesses des Entstehens eigener Interpretationen. Es gibt verschiedene Standpunkte wie man eine Notenschrift liest. Die eine fordert von einem Pianisten eine strenge Ausführung von allem was in den Noten steht und gestattet keine Möglichkeit für die Freiheit einer persönlichen Deutung - eine unbeteiligte Interpretation. Diejenigen welche das propagierten waren Pianisten wie Richter, Pollini, Michelangeli. Als Gegenströmung, wenn ein Pianist nur sich selbst spielt, kann man nennen, Gould, Pogorelich und aus der jüngeren Generationen Lang Lang.

Die Freiheit welche Pianisten zusteht.

Doch mit Noten allein kann man nicht alles ausdrücken was der Komponist sagen wollte. Das ist eher eine Andeutung, Richtungsweisung, der der Pianist in seiner Suche folgen sollte. Das Verständnis davon gibt sehr wichtigen Elementen im Spiel des Pianisten, nämlich Freiheit und Improvisation, mehr Raum für eine persönliche Ausführung der Musik. Die Aufgabe des modernen Pianisten ist die Vereinigung aller oben genannten Elemente.